Lost in Face: ein Hybrid-Dokumentarfilm von Valentin Riedl
Dokumentarfilm, 2020
Eine von hundert Personen tut sich schwer, bekannte Gesichter zu erkennen. Trotzdem gehen wir die Straße entlang und erwarten, dass jeder die Welt so sieht wie wir. In seinem Film Lost in Face ergründet der Neurowissenschaftler Valentin Riedl die Welt von Carlotta, in der Gesichter nicht vorkommen.
Der Film verbindet Realbild und Animation. Über ihn sagt Wim Wenders: „Als Hirnforscher und Filmkünstler schafft es Valentin, abstrakte Wissenschaft mit der Kunstform des Films zu verknüpfen und eröffnet uns damit einen Blick in eine neue Welt.“
Neuigkeiten
Im Januar 2020 fand die Uraufführung beim Filmfestival Max Ophüls Preis statt, wo der Film den Publikumspreis für den besten Dokumentarfilm und den Preis für die beste Musik im Dokumentarfilm gewann. Im März folgten das Filmfestival CPH:DOX und das Internationale Frauenfilmfestival, dort mit dem Preis für die beste Bildgestaltung an Doro Götz.
Im Juni 2020 erhielt der Film beim Deutschen Dokumentarfilmpreis den Preis für das beste Debüt, den Förderpreis des Hauses des Dokumentarfilms. Im Oktober gewann er beim Bergen International Film Festival den „Golden Owl Award“ als bester Wissenschaftsfilm, und im November lief er beim Filmfestival DOC NYC.
Der Film in den Medien
BBC News erzählt in einer ausführlichen Geschichte von Carlotta, ihrer Kunst und dem Film („The artist in search of her face“). BBC World News sendete ein langes Radiointerview mit der Protagonistin und dem Regisseur. Die Süddeutsche Zeitung schrieb über die Entstehungsgeschichte („Eine stille Annäherung an eine ungewöhnliche Frau“). Der Saarländische Rundfunk berichtete während des Max Ophüls Preises im Fernsehen, und Deutschlandfunk Kultur sprach mit Valentin Riedl.
Team und Förderer
Protagonistin ist Carlotta, Regie führte Valentin Riedl, die Animationsregie lag bei Frédéric Schuld und die Kamera bei Doro Goetz. Den Schnitt besorgte Ivan Morales Jr, Sounddesign und Mischung stammen von Andreas Hildebrandt, das Sounddesign der Animation von Simon Bastian, die Musik von Antimo Sorgente. Produziert haben Erik Winker und Martin Roelly, der Weltvertrieb liegt bei NEWDOCS.
Gefördert wurde der Film von der Film- und Medienstiftung NRW, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), dem FilmFernsehFonds Bayern (FFF Bayern) und der Wim Wenders Stiftung.
Presse und Kontakt
Plakat, Pressemappe und Stills stellte die frühere Fassung dieser Seite zum Herunterladen bereit; diese Fassung bietet sie nicht an. Für Anfragen von Filmteam und Festivals nannte die Seite die Plattform Crew United, außerdem Facebook und Instagram.